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Die Integration der aktiven Innenweltarbeit in das reale Leben
Der Mensch unterliegt der evolutionären Entwicklung des Lebens. Dieses
Leben, in einer sich ständig verändernden Welt, ist in den letzten
Generationen für jeden Einzelnen enorm komplex geworden. Neues Wissen,
technische Erungenschaften, weltweiter Kommunikationsaustausch erzeugen
auch neue Weltbilder und stellen somit eine Herausforderung an die Integrationsfähigkeit
eines jeden Einzelnen dar. Die Zeit der Normen, Moral, gesellschaftlicher
Anpassung weicht der Individualisierung und zwingt zur Weiterentwicklung
auf jedem Gebiet. Zur Handlungskompetenz und Beziehungsfähig gibt
es kaum noch verwertbare Bewältigungsstrategien aus früherer
Zeit. Denn auch diese Zeit war keine “goldene Zeit”, sondern
geprägt von Anpassung, Armut, Krieg und Krankheit. Wir können
nicht mehr zurück, auch wenn alternative Modelle der Lebensführung
und Krankheitsbekämpfung oftmals diese alten Wurzeln als Grundlage
predigen.
Auf sehr vielen Wissenschaftsgebieten vollziehen sich seit Jahrzenten
grundlegende Paradigmen-wechsel. Der Gesundheitsbereich steht vor einer
umwälzenden Erneuerung, denn das ganzheitliche Menschenbild verbreitet
sich: Körper, Geist und Seele bilden eine untrennbare Einheit. Damit
bekommt das Spannungsfeld Krankheit und Gesundheit eine völlig neue
Dimension. Die Selbstverant-wortung auf dem eigenen Weg zu mehr Gesundheit
steht immer mehr im Mittelpunkt. Dazu passend wurde von mir - Bernd Joschko
- eine Selbstheilungsmethode entwickelt, die sich vor 30 Jahren aus einer
vielzahl von alternativen Therapierichtungen zusammensetzte und sich damit
zur Grundlage einer neuen Forschungsrichtung entwickelte:
Die Psychobionik - Die Lehre von Selbstheilungsprozessen
und neuronaler Freiheit.
Die grundlegende Erkenntnis war, daß sich alle Informationen für
immer im Gehirn speichern und somit eine ständige unbewusste Beein-flussung
des komplexen “System Mensch” gegeben ist. Durch Verlagerung
von Selbsterfahrungsmethoden in diese Innenwelt erforschte ich in Zusammenarbeit
mit dem jeweiligen Klienten diese seine sog. Neurowelt: Eine Ansammlung
geheimnissvoller autonomer Bilder, Gefühle und Erlebnisse der Vergangenheit,
die weit in das Familienenergiefeld reichen, aber jetzt live durch den
Klienten wieder erlebt werden konnten. Zeitreisen zurück in die Vergangenheit
wurden somit möglich und Menschen erlebten ihre Kindheit wieder.
Sie sprachen mit ihrem “inneren Kind” und dieses antwortete
oder zeigte bestimmte “vergessene” Ereignisse auf. Das innere
Kind ist ein Symbolbild der ersten 7 Jahre und lebt in der Innenwelt.
Es ist somit kein Konzept, sondern echt lebendig zum oftmaligen Erstaunen
der Klienten. Ich erforschte somit das Unterbewusstsein, das bisher zu
meiner Verwunderung noch nie wirklich praktisch besichtigt worden war.
Auch Freud ließ seine Patienten vor 100 Jahren nur davon berichten,
anstatt sie direkt dorthin - in sich - zu schicken. Ich stellte schnell
fest, das sich die Innenwelt bei gesunden und kranken Menschen stark voneinander
unterscheidet. Menschen mit Krankheiten hatten heftige Erlebnisse abgespeichert,
mit denen sich die Klienten neu auseinander setzen mußten. Dafür
war “Handlungskompetenz” wichtig. Die Synergetik Therapie
der ersten Jahre trainierte diese Fähigkeit in der Innenwelt, sodaß
der Klient schnell lernte, sich dort frei zu bewegen.
Die nächste Frage war, ist es möglich, diese innere Welt so
zu verändern, daß sie sich der Innenwelt von gesunden Menschen
annähert? Ja, es war möglich, wenn man das Prinzip der Rückkoppelung
konsequent anwendet und somit Selbstorganisationsprozesse auslöst.
Die Symbolbilder des inneren Kindes, der inneren Mama und Papa näherten
sich den archetypischen Bilder. Diese Urbilder wirkten als Attraktoren
und stammten offensichtlich aus der Evolution des Menschen. Sie waren
stabil und unzerstörbar und gehörten somit zu der Basic “Software”
des Menschen. Waren sie in der Wirkung, also völlig freigelegt, trat
Gesundheit ein - selbst Tumore verschwanden.
Die nächste Forschungsaufgabe war folgerichtig: Welche Bilder, Ereignisse
und Gefühlserlebnisse waren besonders wichtig und wie hingen diese
miteinander zusammen? Was war zu tun, um gezielt diese Selbstheilungsprozesse
auszulösen?
Das Profiling entstand 2001. Es ersurft diese netzartig verknüpften
Muster, die zu dem Symbol “Krankheit” gehören. Mit 5
bis 8 Faktoren lassen sich Muster beschreiben. Dies kannte ich aus der
Komplexitätsforschung, dem kriminologischen Profiling, dem Schwarmverhalten
von Tieren, der wissenschaftlichen Synergetik von Herman Haken und der
Rasterfahndung. Und schließlich aus tausenden von Sessions mit gesunden
und kranken Menschen wurden diese wichtigsten Symbole freigelegt und den
Chakren zugeordnet. Dieses Energiesystem stammt aus dem spirituellen Osten
und beschreibt menschliche Qualitäten. Nun konnten wir gezielt Krankheitsstrukturen
aufdecken und verändern. Diese Synergetik Methode wurde dann auch
folgerichtig von den beiden höchsten Gerichten, dem Bundesverwaltungsgericht
und dem Bundesgerichtshof als neue Heilmethode bzw. als Konfrontative
Psychotherapie für körperliche und seelische Krankheiten bestätigt.
Allerdings stammten die Beurteilungskriterien noch aus den Anfangsjahren
2003. In den letzten 10 Jahren konnte ich den verschiedenen Einflussparametern
genauere Gewichtung zuordnen und das “innere Familienstellen”
einführen. Nur wenn alle beteiligten Faktoren - das innere Kind,
die Pubertierende, die Großeltern, Papa und Mama - vollständig
befreit waren, also als Urbilder wirkten, war dies als Qualitätsergebnis
möglich.
Eine enorme Steigerung dieser Innenweltarbeit wurde mit der Einführung
des Klienten als Moderator erzielt. Hier galt es nicht mehr, daß
der Klient jeweils einen Bezug zu seinen wichtigsten Symbolbilder herstellte,
sondern diese miteinander und untereinander vernetzte. Der Klient braucht
dazu die Fähigkeiten eines Innenweltdetektivs, um diese komplexe
Vernetzung offen zu legen, aber auch die Qualität der De-Identifizierung
des “inneren Beobachters” und der Fähigkeit in der Innenwelt
aktiv zu handeln. Denn die erstarrten Bilder mußten jeweils durch
aktives “zerschlagen” und ins Feuer werfen (Geräusch
wird eingespielt) transformiert werden. Somit war es erstmalig möglich,
Erlebnisse aus dem Gedächtnis echt zu “löschen”
- also vollständig aufzulösen. Sie können zwar mental erinnert
werden, aber visuell sind sie weniger als 1 Sekunde lang abrufbar, danach
zerfallen sie vollständig. Diese Methode bekam den Begriff Psychobionik
2.0 zugeordnet und stellt eine Lernleistung für den Klienten da.
Das Ergebnis der Neustrukturierung des Unterbewusstsein ist also immer
eine eigene Leistung und somit ist Selbstheilung ein angeleiteter Lernprozess
in der eigenen Innenwelt in eigener Verantwortung. Echte Heilung ist nunmehr
ein evolutionären Lernprozess, der die gesammte Persönlichkeit
erfasst, indem Evolutiorär gefundene Optimierungtsverfahren von dem
Klienten selbst auf sein eigenes gehirn angewendet werden.
Mit Psychobionik 3.0 geschieht nun der nächste wichtige Schritt der
Integration der neuen Erkenntnisse, Qualitäten und Erfahrungen in
die eigene Aussenwelt. Denn auch im “Milieu” befinden sich
selbstähnliche krankmachende Strukturen und Lebensweisen, die ebenfalls
sukzessiv verändert werden müssen. Krankheitsbewältigung
ist somit ein Wachstumsprozess hin zu mehr Selbstverantwortung, individuellem
Leben und kann nur mit “neuronaler Freiheit” echt erreicht
werden. Denn der Mensch ist nicht frei, solange er von den unbewussten
Informationen bestimmt wird - bestätigt auch die Neuroforschung.
Wir sind unser “Unterbewusstsein” mit all seinen Figuren.
Diese Befreiungsarbeit muß jeder selbst tun, damit er die Schatten
der Vergangenheit ausser Wirkung setzt.
Psychobionik 3.0 adaptiert somit alle anderen ganzheitlichen Methoden
der Selbstentwicklung und bereichert diese durch echte nachhaltige “neuronale
Freiheit” und tiefer Hintergrundauflösung von krankmachenden
Strukturen und einer enormen Freisetzung der Selbstheilungskräfte
des evolutionär veränderten Gehirns auch für körperliche
Krankheiten. Aktive Selbstheilung ist die Zukunft.
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Die Erforschung der PSYCHE -
Einige Hinweise zu den verschiedenen Urbilder
und deren Vernetzungen untereinander:
Beziehungspartner: Innerer Mann (Yang-Energie) und innere Frau (Yin-Energie)
sind zwei polare Energien eines jeden Menschen. Auch Männer haben
weibliche Anteile, sie werden üblicherweise nach Aussen projeziert
und entsprechen der attraktiven Partnerin. Für die Frau gilt das
gleiche Gesetz: Sie sucht unbewusst den Traum-Prinzen. Da diese männliche
Energie allerdings erstmalig durch ihren Vater erlebt wurde, ist der attraktive
Partner diesem in weiten Bereichen sehr selbstähnlich. Wurde der
Vater “gebrochen”, bietet diese Softwarevorlage der “Männlichkeit”
in der Innenwelt einer Frau kaum eine Möglichkeit, einen echten Prinzen
im Aussen anzuziehen. Um es vereinfacht auszudrücken: Ist der Vater
kein “König”, ist die Tochter dementsprechend auch keine
“Prinzessin” und wird nie einen “Prinzen” anziehen.
Diese Frau wird sogar behaupten, es gäbe keine echten Prinzen. Denn
tatsächlich “reiten” die echten Prinzen weiter, sobald
sie wahrnehmen, das die Frau keine echte Prinzessin ist. Die Entwicklung
des Kindes bis zu einem Alter von 7 Jahren (Prinz + Prinzessin) in einem
“Herrschaftsgebiet” der Eltern als “König und Königin”
bestimmt die nachfolgende Partnerwahl und Beziehungsqualität. Scheidungskinder
haben es folgerichtig besonders schwer eine erfüllte Partnerschaft
zu erreichen. Wurde die Mutter oder sogar der Vater bzw. das Kind sexuell
missbraucht, haben sich die Urbilder in die Tiefe der Seele zurückgezogen
und eine glückliche Beziehungsqualität ist unmöglich.
1. Innerer Mann: Selbstbehauptung - Durchsetzung (Yang-Energie - 1. Chakra
- Widder)
Wenn der “innere Mann” in der Innenwelt nicht gut ausgebildet
ist, liegt dies oft daran, das er als Kind von seinem Vater “gebrochen”
wurde, der wiederum von seinem Vater “gebrochen” wurde usw.
Es ist also absolut notwendig, die Kindheit des Klienten in der Innenwelt
aufzuarbeiten, sowie die Kindheit des Vaters und des Opas. Jeder Versuch
in der Aussenwelt “Männlichkeit” zu erreichen, wird niemals
diese innere “Software” reparieren können. Wenn der Klient
“Vaterlos” aufgewachsen ist, ist es unbedingt notwendig, den
biologischen Vater in der Innenwelt auftauchen zu lassen. Optimal ist
die “innere Software” nur dann, wenn auch der innere Vater
und dessen Vater die Qualität “innerer Mann” besitzen,
sowie die Qualität des Urbildes “Vater”. Der Mann als
Gegenpol zur Frau ist dann “Beziehungsfähig”, wenn eine
“Liebesbeziehung” der Eltern in der Innenwelt erreicht wurde.
Dies geht allerdings nur dann, wenn jeweils die beiden Elternpaare der
Eltern - also Oma + Opa - ebenfalls “Beziehungsfähig”
werden. Dies schließ eine lustvolle und gleichberechtigte Sexualität
mit ein. Oftmals ist in den früheren Generationen der Umgang mit
der natürlichen Sexualität ein Tabuthema und es wird sogar in
vielen Fällen sexueller “Missbrauch” aufgedeckt.
2. Innere Frau: “Ja” zum Leben - Da-Sein - Ur-Vertrauen
(Yin-Energie - 1. Chakra - Stier)
Wenn die “innere Frau” in der Innenwelt nicht gut ausgebildet
ist, liegt dies oft daran, dass sie als Kind von ihrer Mutter kein gutes
“Vorbild” bekommen hat. Die weibliche Linie ist oft schwach
ausgebildet. Oder die Frauen der Vorfahren waren sehr männlich und
haben das Leben bzw. das Überleben “in die Hand” genommen,
weil die Männer in den Krieg gezogen sind bzw. nicht wieder zurückkamen
oder bedingt durch die heftige Kriegserlebnisse depressiv wurden. Dies
wiederum geht nur dann, wenn die Frauen entsprechend “schwache Männer”
heirateten bzw. alleine blieben. Oftmals konnte die Erfahrung offengelegt
werden, dass die Frau ihre erste große Liebe nicht heiraten konnte
und diesem Traumprinzen ewig nachtrauerte. Die Beziehungspriorität
unterlag damals eher wirtschaftlichen oder standesgemäßen Gründen
der Eheschließung. Der Verlust von Kindern durch Krankheit oder
Krieg ließ das Vertrauen in das Leben sinken. Eine Flucht in moralische
Anpassung oder Unterordnung unter den “Willen Gottes” läßt
naturgemäß das Selbstvertrauen und das “Ja” zum
Leben immer mehr verschwinden. So erleben wir heute noch unbewusst die
Auswirkungen der schwierigen Lebensschicksale der Ahnen auf dramatische
Art und Weise in der Fortsetzung der Entwurzelung des Lebens. Weiblichkeit
ist eine Lebensqualität für Männer und Frauen und nicht
zu verwechseln mit der Emanzipationsbewegung, die als Folge der Entwurzelung
auftrat.
Entwurzelung der Kinder ist ebenfalls auch eine unbewusste Spätfolge
der Heimatvertriebenen der älteren Generationen. Sexueller Missbrauch
durch Tabuisierung der Sexualität durch die herrschenden Kirchenautoritäten
war früher fast schon an der “Tagesordnung” und läßt
sich sehr oft in der Innenwelt aufdecken. Diese Spätfolgen reduzieren
daher ebenfalls die weiblichen Qualitäten des Ur-Vertrauens und Hingabe.
3. Das “innere Kind”: Lernen - spielen - neugierig - fröhlich
(2. Chakra - Zwilling)
Jedes Kind sucht sich seine Eltern aus. Seine Seele hat eine entsprechende
Attraktion zu diesem Elternpaar und dem entsprechenden Kontext, das seine
Weiterentwicklung begünstigt. Eltern können das sich ankündigende
Kind ablehnen oder es freudig begrüßen. All dies ist schon
ein Teil des geheimnissvollen Plans, den ein neues Wesen auf dem Erdenleben
erwartet. Auch Abtreibungen ließen sich früher überleben,
wie wir aus Beschreibungen von Innenwelterlebnissen wissen.
Eine wichtige Station für das innere Kind ist schon der Zeugungsakt.
Ist er liebevoll oder eine Vergewaltigung? Beide Situationen haben sehr
unterschiedliche Auswirkungen für die Lebensthemen der Seele. Wie
wird das Kind im Mutterbauch angenommen? Freut sich die Mutter? Gibt es
einen Vater, der dazu steht? Die Monate vor der Geburt, sowie die Geburtssituation
selbst aktivieren Grundbewältigungsstile im Kind, die zu den Eltern
selbstähnlich sind. Die ersten Lebensjahre sind sehr prägend
für das Kind. Erlebt es eine sehr fürsorgliche oder strenge
Welt der Eltern? Grundsätzlich ist eine hohe Neugierde und Lernbereitschaft
im Kind angelegt - wird dies gefördert oder ausgebremst bzw. sogar
betraft, wirkt sich dies auf das ganze Leben aus. Nichts wird vergessen,
wie viele Eltern, aber auch Psychologen meinen, denn jede Erfahrung wird
als neuronale Entsprechung im Gehirn für ewig verankert und kann
jederzeit in Innenweltreisen abgerufen werden.
Bei der Veränderungsarbeit mit dem inneren Kind ist immer selbstähnlich
auch das innere Kind des Vaters, der Mutter und der vier Großeltern
zu berücksichtigen, da sich neuronale Muster und Erfahrungen im Familienenergiefeld
angleichen. Auch hier wirkt die Vernetzung Systemerhaltend auf das ganze
Leben des Klienten aus.
Das wichtigste Urbild ist die “heilige
Familie” - also die innere Mama, Papa und das Kind in der erlösten
Form als kleinste Einheit der Familie.
Sehr nachteilig wirken sich Trennungen aus, je früher sie erlebt
werden, desto nachhaltiger wirken sie und traumatisieren den jungen Menschen
für immer. Bei einer direkten örtliche Trennung nach der Geburt
für Stunden oder Tage traten später diese Traumatisierungen
als wichtiger Faktor für Krebsentstehung auf. Ebenso sind Krankenhausaufenthalte
über mehrere Wochen in den ersten Jahren sehr verhehrend in ihrer
Wirkung und stellen auch Entstehungsfaktoren für vielerlei Krankheiten
da.
Wer die ersten 4 Jahre seines Lebens gut übersteht, hat schon die
besten Aussichten für ein erfolgreiches wachtstumsorientiertes Leben.
Alle anderen müssen mit Innenweltarbeit - teilweise massiv und langwierig
- nacharbeiten.
Ein wichtiger Faktor konnte auch durch die neuen Ergebnisse der Bindungsforscher
belegt werden. Wird innerhalb der ersten 3 Jahre ein Geschwisterchen geboren,
hat dies immer auch Auswirkungen auf die Beziehungs- und Bindungsfähigkeit
des Menschen.
Erst in den letzten Jahren kommt allmählich das Thema sexueller Missbrauch
ins Bewusstsein der Menschen. Diese Schattenthemen wurden jahrelang verdrängt
und auch falsch bewertet. Es ist schlicht gesagt, das Schlimmste, was
einem Kind passieren kann, denn es zerstört die Psyche bis in die
tiefsten Schichten des Urvertrauens.
Das innere Kind ist somit das wichtigste Urbild in der Innenwelt und da
in den ersten Jahren so viel “falsch” gemacht werden kann,
ist dies auch der tiefste Antrieb des Menschen zu seiner evolutionären
Entwicklung. Nur wer lebensfähig ist überlebt! So einfach ist
oft auch die Wahrheit bei Menschen mit Krebs. Immer ist das innere Kind
von diesem “Todesprogramm” mit betroffen und will nicht mehr
leben. Genmutationen für die Krebsentstehung verantwortlich zu machen,
ist schlichweg einfältig, denn immer sind es nicht bewältigte
Lebensereignisse des Klienten im Zusammenwirken mit den im Familienenergiefeld
gespeicherten und somit weiterwirkenden Informationen, die dann dieses
unbewusste Todesprogramm “Nein zum Leben” auslösen. Die
neue Forschungsrichtung Epigenetik beweist diesen Zusammenhang sehr eindeutig.
Die Ereignisse der früheren Generationen wirken bis heute auf der
Genebene weiter.
Die lebendigen Dokumentationen zur Erforschung der Innenweltarbeit können
auf eindrucksvolle Art und Weise belegen, wie nachteilig sich die “Erziehungsfehler”
der ersten Jahre auf das gesammte Leben auswirken und für Krankheitsentstehungen
wesentlich mitverantwortlich sind. Sie haben die Qualität das gesammte
Wissen zur Persönlichkeitsentwicklung und Entstehung von Krankheitshintergründen
zu revolutionieren. Umgekehrt hat dieses Wissen auch das Potential qualitativ
hochwertige Wege zur ganzheitlichen Selbstheilung aufzuzeigen.
4. Der oder die Pubertierende: Identitätsfindung
- Selbstbild - seelische Tiefe (2. Chakra - Krebs)
Erst in den letzten Jahren konnten wir dieses wichtige Symbolbild in der
Innenwelt qualifizieren, denn es ist kein echtes Urbild, aber dennnoch
sehr wichtig. In der Menschheitsgeschichte gibt es keine Entwicklungsphase
mit einer Zeitspanne von mehreren Jahren, in dem eine Identitätsfindung
als Individuum vorgesehen ist. Der Übergang von der Kindheit zum
Erwachsenenalter erfolgte per Ritual. Kollektiv unterschiedliche Bräuche
initiieren den Erwachsenen. Nicht jedoch in der westlichen Welt der letzten
Jahrzente. Durch die grundlegenden Umwälzungen der Gesellschaft wurden
Verhaltensnormen in Frage gestellt, ebenso zerfiel die Großfamilie
als Halt und Orientierung. Neue Werte wurden gesucht und mußten
erst gegen die Mehrheit der Norm durchgesetzt werden. In den 68iger bekam
beispielsweise ein junger Mensch wegen seiner langen Haare und eigenständiger
Denkweise den Stuhl vor die Türe gesetzt. “So lange wie Du
Deine Füße unter meinen Tisch stellt, tust Du was ich Dir sage”
- lautete oft die Ansage des Familienoberhaupts.
Heute ist diese Haltung zur gesellschaftlichen Anpassung zwar immer noch
weit verbreitet, wird aber als Leistungsbereitschaft für ein erfolgreiches
Leben eingefordert. Spitzenabis berechtigen Studienfächer mit Numerus
Klausus zu belegen und dadurch werden nur die jungen Menschen gefördert,
die genau diese Qualitäten, die man meint für diese Fächer
notwendigerweise besitzen zu müssen, in diese hoch angesehenen Berufe
befördert. Doch die Zeit unterliegt einem Werte- und Weltbildwandel,
der andere Qualitäten erfordert. In den Unis kommen diese neusten
Erkenntnisse erst sehr zeitverzögert an, denn Professoren der alten
Schule kleben an ihren Sesseln, ebenso in vielen Wirtschaftsbereichen,
die ganzheitlich denkende Manager dringend bräuchten, damit die Zeitenwende
überstehbar wird.
In den Innenweltsession konnten wir oft beobachten, das heftige Lebensereignisse
aus dieser schwierigen Zeit der individuellen Identitätsfindung maßgeblich
den Weg in eine selbstverantwortliche Zukunft verbauen, da Selbstverantwortung
eine relativ neue Qualität bedeutet, den die meißten Erwachsenen
nicht - oder noch nicht - beherrschen.
Vereinfacht ausgedrückt läßt es sich überspitzt formulieren:
Fast alle Menschen befinden sich noch in dieser Pubertätsphase und
begehren erstmalig gegen ihre “Eltern” oder stellvertretend
gegen ihre Vorgesetzen auf - oftmals auch auf den “Vater”
Staat projeziert. Die Haltung “Jeder soll nach seinem Glück
selig werden” wird zwar allgemein zugebilligt, aber diesen eigenen
Weg mit Lebenssinn und Inhalt zu füllen, bedarf harter Arbeit der
Selbstfindung. Und Selbsterfahrung und Sinnfindung ist bei den deutschen
Gerichten - die die gesetzlichen Grenzen des Verhaltens allgemeingültig
definieren - oft noch ein großes Fremdwort, wie wir durch unsere
Gerichtsprozesse selbst feststellen mußten.
“Meinen Sie der Krebs fällt vom Himmel?” - verblüfft
mußte der Vorsitzende Richter am Frankfurter Landgericht Dr. Immerschmitt
diese Antwort auf seine Frage “Warum machen Sie eine Innenweltreise”?
wegstecken. Er bestrafte die Synergetik Therapeutin trotzdem, denn bei
dieser lebensgefährlichen Krankheit kann nur die Schulmedizin mit
ihren Syptombekämpfungsmittel helfen, denn die Volksgesundheit darf
nicht durch neue Sichtweisen angeblich gefährdet werden. Und so liegt
nun die letzte Entscheidung beim BVerfG in Karlsruhe. Hat ein kranker
Mensch das RECHT auf einen eigenen Weg der Gesundung? Auf Selbstheilung?
Klar hat er, dafür werden aber die Anbieter von Selbstheilung bestraft.
Wie lange hält sich noch das Denk-Monopol der Ärzte bei der
Bewahrung der Volksgesundheit gegenüber neuen ganzheitlichen Sichtweisen?
Wie oft mußten wir erleben, das Klienten ihrer inneren Stimme folgen
wollten und gerade bei Krebs die Chemo ablehnen wollten, aber massiv von
der eigenen Familie und den Ärtzten dazu gedrängt wurden. Ein
Hotelbesitzer wollte ebenfalls diese Tortur in seinem hohen Alter vermeiden,
Argumentierte aber gegenüber seiner Frau, daß er dies doch
nicht ablehnen könne, weil die Ärzte in seinem Hotel immer zu
Mittag aßen. Er hatte nie gelernt, seine eigene Meinung zu äußern
und diese auch noch gegenüber der Umwelt zu vertreten, lieber starb
er, als das er in seinem hohen Alter dies noch lernen wollte. Die Evolution
ist da gnadenlos, wer nicht überlebensfähig ist, stirbt.
In den nächsten Jahren wird diese Entwicklung hin zu einem individuellen
selbstverantwortlichen Leben enorme Umwälzungen bringen, denn zuerst
muß das einzelne Indiviuum erwachsen werden, damit dann kollektiv
diese selbstverantwortliche Haltung gegenüber dem Leben und der Mutter
Natur sich in eine neue Welt ordnen kann. Da nützen auch keine Bewusstseinserfahrungen
auf der 5. Dimension, um eine Zeitenwende einzuläuten. Diese “Kindergottesdiensthaltung”
ist eine vorpubertäre Phase der Verweigerung der eigenen Entwicklung
hin zu mitverantwortlichen Handeln gegenüber der Erde und dem eigenen
Leben.
In den Innenweltsession sind demnach in dieser Phase der Entwicklung des
Gehirns durch enorme neuronale Umstrukturierungen Grundsatzentscheidungen
zum Leben aufzustöbern und zu entschärfen. Dies kann nur in
einer neuen Auseinandersetzung mit dem Symbolbild “Pubertierender”
geschehen.
In der erlösten Form des inneren Familienstellens erweitert sich
dann die “heilige Familie” durch einen selbstbewussten Pubertierenden,
der kein Schild mehr mit der Aufschrift “Protest” mit sich
herumträgt. Auch wenn die hemmenden Erlebnisse zum erwachenden und
erwachsen werdenden Menschen in der Innenwelt entschärft worden sind,
ist eine eigene Entwicklung im realen Leben durch angemessene Erprobungen
dieses selbstverantwortlichen Verhaltens absolut notwendig. Denn eine
verpasste Entwicklung muß nachgeholt werden und kann nicht durch
innere Selbsterfahrung ersetzt werden.
Gerade in diesem jugendlichen Alter führt die Suche nach eigener
Identität oftmals in eine abhängig machende Sucht, da im angepassten
Elternhaus kein Übungsgebiet erlaubt wurde. Selbst wenn das Familienenergiefeld
beispielsweise im Unterbewusstsein des jugendlichen Klienten wesentlich
an der Suchtentstehung beteiligt war, muß dieser junge Mensch die
verpasste Chance zu seiner eigenen Auseinandersetzungsfähigkeit nachholen.
Suchtkliniken üben keine Auseinandersetzungsfähigkeit ein, sondern
im Gegenteil fordern die Disziplinhaftes Verhalten als Überlebensstrategie
ein. Daher liegt die Rückfallquote auch über 95%.
5. Innerer Papa: Handlungskompetenz - Aktivität - Analysieren (3.
Chakra - Löwe/Jungfrau)
Das Archetypische Symbol “Vater” ist als Ursymbol der Menschheit
(Sonne) eine starke Kraft des Schutzes für die Familie. Der Vater
gibt Frau und Kindern seelischen Halt. Er erbaut mit seiner Schaffenskraft
den Platz für die Familie und trägt somit den Familienclan weiter.
Jeder Mensch trägt dieses Symbol in sich, auch wenn er keine Kinder
hat. So konnte sich in der Ahnenreihe diese Schöpferkraft konstruktiv
und kreativ immer wieder bewahrend oder erweiternd umsetzen. Das Symbol
Vater steht auch für den Vater Staat, der alles gerecht regeln soll.
Jedes Unternehmen wird durch eine Spitze regiert oder zumindest organisiert.
Daher gedeihen auch Firmen besonders gut, wenn für alle gleich gerecht
gut gesorgt ist.
Jeder Mensch mit dieser ausgeprägten Kraft will sein Leben unternehmen
- oft als Unternehmer oder Projekte durchziehen, die auch gerne der Menschheit
weiterhelfen sollen - also sinnvoll sind. Menschen, die sich dem Leben
oder der Gemeinschaft verweigern, haben durchweg einen “gebrochenen”
inneren Vater in sich, gepaart mit einem starken Pubertierenden, denn
dieses Gespann gibt genug dauerhafte Kraft zur andauernden Verweigerung.
In der Innenwelt ist das Symbolbild “Papa” oft gebrochen,
da es selbstähnlich auch aus den Erfahrungen der Vorfahren gespeist
wird. Schon Opa durfte häufig schon diese archetypischen Qualitäten
nicht entwickeln und umsetzen. Wurde der Vater als Kind streng erzogen,
gibt der innere Papa des Klienten diese strenge “Orientierung”
häufig weiter. Gab es keinen realen Vater so ist ein massives Defizit
in der Innenwelt vorhanden. Es ist also nicht nur das Vorbild des Vaters
im Aussen nicht vorhanden, sondern auch diese Kraftquelle im Unterbewusstsein
ist versiegt. Daher ist immer der biologische Vater aufzurufen oder der
“weggelaufene Papa” zu zerstören. Erst nach einer Zerstörung
entsteht als Transformationsprozess immer mehr der echte Vater, denn das
Urbild Vater wirkt wie ein Attraktor. So kann der Klient beispielweise
den lebensmüden oder kranken Papa in seinem Sterbebett “zerstören”,
wird dieser wieder hellwach und gesund. Denn nur dieser Symbolanteil wird
durch das Schlagen mit einem Schlagstock zerstört, sodaß sich
die Gewichtung positiv verschiebt.
Der innere Vater ist immer auch mit dem inneren Mann vernetzt, ebenso
mit dem Großvater und den jeweiligen inneren Kinder. Daher ist bei
der Bearbeitung der Innenwelt diese Wechselwirkungen immer zu berücksichtigen.
Der innere Mann hat erotische Qualitäten, denn er muß ja zuerst
die Frau erobern, bevor eine Zeugung entstehen kann und sich in Folge
eine Familie einstellt. Daher hat der Vater in der Aussenwelt immer beide
Anteile in sich, denn auch der Vater lebt ja als Mann mit seiner Frau
zusammen und gleichzeitig besitzen beide Elternqualitäten. In der
Innenwelt lassen sich diese verschiedenen Anteile aufspalten und somit
gesondert bearbeiten.
Alle männlichen Qualitäten und Fähigkeiten lassen sich
in der Innenwelt aufspalten, sind aber immer mit dem archetypischen Symbol
Vater verbunden. Da gibt es beispielsweise den Abenteurer, Pionier, Sportler,
Schürzenjäger, Don-Juan, Verführer, Held, Bewahrer, Beschützer,
Freund usw. Diese Gestalten lassen sich mit diesen Qualitäten in
der Innenwelt aufrufen und haben durchaus eine eigene autonome Energie,
sind aber immer auch Beiträge zu dem archetypischen Symbolbild “Vater”.
Bei der Innenweltarbeit nutzen wir den Begriff “innerer Papa”,
da es primär bei der Entstehung von Lebensbewältigungsmustern
immer um die ersten Jahre des Kindes mit seinem Papa geht.
6. Innere Mama: Liebesfähigkeit - Hingabe - Harmonie (4. Chakra -
Waage/Skorpion)
Das Archebild der Mutter steht für seelische Wärme und Liebe
(Mond). Sie gibt Geborgenheit in der Hingabe zu nähren. Sie bietet
Heimat, Fruchtbarkeit und einen Zugang zur “Mutter” Natur.
Sie pflegt das Kind, gibt Nähe und schafft somit seelische Intimität.
Dies sind alles Voraussetzungen in der Welt tief verankert zu SEIN. Harmonie
als Ausgewogenheit der Welt des Da-Seins, kein Streit oder Wettkampf,
sondern Wurzeln in die Tiefe der Seele. Diese Sehnsucht zurück in
die Geborgenheit drückt sich aus im eigenen geborgenen Heim, dem
Zuhause.
Dieses Wissen oder besser gesagt, diese innere Wahrheit ist in dem archetypischen
Bild der inneren Mutter enthalten. Doch alle erlebten Ereignisse in der
weiblichen Ahnenreihe, haben dieses Symbol deformiert.
Diese innere “Mama” ist unbewusst wirkend auch für jeden
Mann auf der Suche nach einer Partnerin und wird so in Kombination mit
der inneren Frau nach außen auf die attraktive Partnerin geworfen.
Doch keine Frau kann die Mutter ersetzen, es sei denn, der Mann hat sich
von seiner inneren Mama durch eine Pubertätsphase abgelöst.
Der Prinz, der bereit ist, sein Königshaus hinter sich zu lassen,
kann einer Prinzessin begegnen, die bereit ist, ihren Vater als König
zu verlassen. Doch kommt dies selten vor und daher verbreitet sich die
Vermutung, Prinz und Prinzessin lebten nur in der Märchenwelt.
Die innere Mama ist vernetzt mit der inneren Mama der Vorfahren, aber
auch im Klienten als Partnerin von seinem Vater als “Vorbild”
erlebnisorientiert abgespeichert. Schlägt sein Vater seine Frau kann
der Klient in verschiedene “Bewältigungstile” abrutschen.
Er kann sich als Beschützer von unterdrückten Frauen aufschwingen,
aber ebenso als agressiver Matscho dieses pseudomännliche Gehabe
weitergeben. Dafür ist dann eine selbstähnliche Frau attraktiv,
die sich schlagen oder unterdrücken läßt und schon ist
die “Softwareanweisung” aus seinem Unterbewusstsein voll in
der Wirkung. Wie also verschiedenes Verhalten des Klienten oder Klientin
entsteht, hängt von der Kombination dieser innerlich abgespeichtern
Faktoren ab. Eine inneres direktes “Nachschauen” - also ein
Profiling zum Thema - ist jeder projektiven Spekulation weit überlegen.
..... wird fortgesetzt
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